Schwerpunkt Unfallchirurgie/Orthopädie - Arthroskopische Operationen

Arthroskopische Operationen
Das arthroskopische Operieren hat sich in den vergangenen Jahren aus der anfänglich diagnostischen Gelenkspiegelung unter dem Begriff Schüssellochchirurgie zum Standardeingriff der heutigen Medizin mit weitgehenden operativen Möglichkeiten entwickelt. Aufgrund der minimal-invasiven Operationstechnik kommt es zu einer wesentlich geringeren Weichteil- und Gelenkschädigung und die Heilung erfolgt wesentlich schneller als bei gelenkeröffnenden Verfahren. Nach der Operation verspüren viele Patienten weniger Schmerzen und durch kleine Narben ist das kosmetische Ergebnis besser. Außerdem verkürzt sich die Dauer des Krankenhausaufenthaltes und auch die Rehabilitation erfolgt schneller.

Im Wilhelmsburger Krankenhaus Groß-Sand werden Gelenkspiegelungen durch erfahrene Operateure seit vielen Jahren durchgeführt. Im Schwerpunkt Unfallchirurgie/Orthopädie erfolgen arthroskopische Eingriffe bei folgender Behandlung:

Kniegelenk
Knorpel, Meniskus, Kreuzbandschäden und freie Gelenkkörper. Häufig kann bei fortgeschrittenem Gelenkverschleiß mit ausgeprägten Beschwerden durch arthroskopische Eingriffe wie Knorpelglättung und die Entfernung defekter Meniskusanteile die unumgängliche Versorgung mit einem künstlichem Gelenk vermieden oder zumindest verzögert werden.

Arthroskopische Operationen (Gelenkspiegelungen) am Kniegelenk: Kreuzbandersatz, Meniskuschirurgie, Knorpelglättungen, etc.

Kniegelenkchirurgie

Minimalinvasive Knochenchirurgie
Viele Knochenbrüche, bei denen eine Operation notwendig wird, lassen sich heute gedeckt, das heißt über kleine Hautschnitte mit Schrauben, Drähten und Platten versorgen. Bei verschobenen gelenknahen Knochenbrüchen ist zur anatomiegerechten Rekonstruktion gelegentlich eine Gelenkspiegelung erforderlich. Abgesprengte Knochenbruchstücke werden dann unter endoskopischer Sicht in den Knochenverbund eingepasst und mit Drähten und Schrauben fixiert.

Je nach Alter des Patienten, Ort und Beschaffenheit des Knochenbruches wird das Operationsverfahren individuell festgelegt. So lassen sich beispielsweise handgelenksnahe Speichenbrüche nach dem Einrenken häufig über winzige Hautschnitte mit Drähten stabilisieren.

Schultergelenk
Knorpelschäden, Gelenkkapseleinrisse, chronische Schleimbeutelentzündungen, Einengungen zwischen Schulterdach und Schultergelenk, Bandverletzungen sowie Verkalkung der Schulterkapsel.

Arthroskopische Operationen (Gelenkspiegelungen) am Schultergelenk (Stabilisierung von Instabilitäten, Beseitigung des Schulterengesyndroms, Versorgung von Schulterkapseldefekten, Entfernung entzündeter Schleimbeutel und von Kalk-ablagerungen, Narkosemobilisation bei Schultersteife)

Schultergelenkoperationen

Kindliche Knochenbrüche
Auch viele grob verschobene kindliche Knochenbrüche lassen sich minimal-invasiv über kleine Hautschnitte unter Schonung der sogenannten Wachstumsfugen mit Titandrähten, die in den Markraum eingebracht werden, anatomiegerecht stabilisieren.

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