
Operation nach Zimmermann: Sehr kleiner indirekter Bruch ohne Risikofaktoren
Operation nach Zimmermann werden angewandt bei sehr kleinen, indirekten Brüchen ohne Risikofaktoren.
Prinzip der Operation wie bei der Shouldice-Operation:
Durch Naht körpereigener Gewebe wird die Bruchlücke ohne Verbleib von Fremdmaterial verschlossen. Intakte Anteile der Leistenkanalhinterwand werden aber geschont.
Hautschnitt, Bruchsackpräparation wie bei der Shouldice-Operation. Bei stabiler Hinterwand des Leistenkanals (Fascia tranversalis) und sehr kleiner indirekter Bruchpforte erfolgt nur eine Einengung des inneren Leistenrings durch Nähte ("halbe Shouldice-Operation").