
Gefäßchirurgie
Krampfadern
Krampfadern, auch Varizen genannt, sind geschlängelte Venen, die dicht unter der Haut liegen. Durch eine starke Erweiterung und schließunfähige Venenklappen staut sich das Blut in den Beinen.
Krampfadern sehen nicht nur unschön aus, sondern führen auch zu erheblichen Beschwerden. Die Hälfte aller Frauen und jeder dritte Mann sind wegen Erkrankung der Beinvenen in ärztlicher Behandlung. Die Patienten klagen über schwere Beine, nächtliche Wadenkrämpfe, Schwellung der Knöchelregion und Hautverfärbungen.
Infolge eines Krampfaderleidens kann es zu offenen Beinen kommen. Ein ausgeprägtes Krampfaderleiden kann eine gefährliche Beinvenenthrombose verursachen. Aus diesem Grunde müssen Krampfadern ärztlich untersucht und behandelt werden.
Operation von Krampfadern
Grundlage einer Varizenoperation ist eine exakte funktionelle Untersuchung des oberflächlichen und tiefen Venensystems, das mit Ultraschall und, falls erforderlich, durch Röntgenaufnahmen mit Kontrastmittel erfolgt. Ziel jeder chirurgischen Behandlung ist die Beseitigung der krankhaft veränderten Anteile des oberflächlichen Venensystems.
Um ein besonders gutes kosmetisches Ergebnis zu erzielen, legen wir bei unseren Operationen großen Wert auf kleine Hautschnitte. Am Ende einer Operation wird ein Kompressionsverband angelegt und am zweiten Tag nach der Operation müssen die Patienten Kompressionsstrümpfe tragen. Die Dauer der Kompressionsstrumpfbehandlung richtet sich nach dem Befund.
In der Regel werden Patienten am Tag der Operation in der Klinik aufgenommen. Der stationäre Aufenthalt richtet sich nach der Schwere der Erkrankung und dauert selten länger als zwei Tage.
Andere gefäßchirurgische Eingriffe
Kleinere gefäßchirurgische Eingriffe können ambulant oder kurzstationär, meist in örtlicher Betäubung durchgeführt werden. Dazu zählen: